| Grundzüge |
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Seit 1995 vertrete ich den Kanton St. Gallen im Ständerat. Dabei habe ich viele Erfahrungen sammeln, manches anstossen, einiges erfolgreich mitgestalten und mich mit eigenen Vorstössen für das Wohl unseres Kantons, aber auch für die ganze Bevölkerung einsetzen können. Immer noch darf ich von mir sagen, dass ich mir selbst und meiner Art zu politisieren treu geblieben bin: Ich bin nach wie vor keine Vertreterin spezifischer Partikularinteressen und leiste mir nach wie vor den Luxus einer eigenen Meinung und Linie, die ich konsequent verfolge. Ich bin zwar geprägt, aber nicht gebunden: Geprägt von einem gewerblichen Elternhaus, geprägt als Frau und Mutter mit ausgesprochenem Interesse an anderen Menschen, geprägt von einem KMU-Familienbetrieb, aber auch durch Erfahrungen im Sozialbereich, sowie natürlich von der FDP und von 20 Jahren Tätigkeit in der Gemeinde- und Kantonspolitik. Zu diesen Prägungen ist in den letzten 11 Jahren jene durch die Bundespolitik einerseits und die Mitwirkung im Verwaltungsrat eines erfolgreichen KMU mit 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rheintal von 1995 bis 2000 dazu gekommen. Meine Arbeit als Mitglied der ständerätlichen Kommission für Soziales und Gesundheit bestätigt mich in der Erkenntnis, dass es nicht mehr um Ausbau, sondern lediglich um Umbau des Sozialversicherungssystems gehen kann, handle es sich um die Altersvorsorge, die Invaliditäts- oder die Krankenversicherung. Weitere Reformen sind nötig, um das Erreichte nicht zu gefährden. Wir brauchen Reformen keine Reförmchen Damit würden wir den globalen Herausforderungen nicht gerecht. |